Gesehen und Gefahren: Helferlein für Camping und Reisen

 

Ob minimalistisches Bikepacking oder klassisch mit prall gefüllten Gepäcktaschen, Radreisen bleiben populär. Auch in der Redaktion – wir haben einige Produkte ausprobiert und stellen weitere interessante Produkte vor.

 

Ausprobiert: Big Agnes-Bikepacking-Zelt Copper Spur HV UL

Bikepacking, das Radreisen mit minimalem Gepäck, erfreut sich steigender Beliebtheit. Da es üblicherweise keine Gepäckträger gibt, die beim Tragen helfen, müssen Taschen und Zubehör direkt am Rad befestigt werden können. Big Agnes bietet verschiedene Bikepacking-Zelte an, die am Lenker Platz finden. nicht nur an breiten MTB-Lenkern, sondern auch an den schmaleren Rennlenkern von Gravelbikes oder Rennrädern. Möglich wird das durch die kurzen Zeltstangensegmente. Die Zelttasche wird mit ihren Riemen direkt am Lenker vertäut. Das geringe Gewicht (ausprobierte Ein-Personen-Version etwa 1,5 Kilogramm inklusive dem zusätzlichen Zeltboden Tent Footprint) ist im Fahrbetrieb kaum zu spüren.

Das Modell Copper Spur HV UL besteht aus einem Innenteil mit wasserfester Wanne und Insektenschutz, das einfach mit Clips an das Zeltgestänge angeklipst wird und dem wasserfesten Außenteil, auf das in warmen, trockenen Nächten auch verzichtet werden kann. Leichte Alu-Heringe sorgen für feste Verankerung am Boden. Trotz des steifen T-Profils der Heringe ist etwas Vorsicht geboten bei harten Böden, mit zu viel Kraft kann man sie verbiegen.

Mit etwas Übung ist das Zelt in weniger als fünf Minuten aufgebaut. Es hat ausreichend Kopfraum und mehrere Fächer im Dach des Innenzeltes bieten die Möglichkeit, Ordnung im Innern zu halten. Dabei hilft auch die Helmschlaufe, so dass der Helm nicht im Weg und vor Beschädigungen geschützt ist.

Im Vorzelt können auch Taschen und Gegenstände regengeschützt untergebracht werden. Das war auch nötig, denn auf der mehrtägigen Reise bekam das Zelt es mit heftigen Regenfällen, starkem Wind und Gewitter zu tun. Dem hielt es problemlos stand. Mit etwas Geschick und Übung ist es zudem möglich, das Zelt im Regen auf- und abzubauen, ohne dass der Innenteil nass wird. Bei großer Hitze dagegen sorgt die luftige Bauweise für viel Frischluftzufuhr, sodass ein Saunagefühl ausbleibt.

Praktisch sind die Schlaufen auf dem Dach, die man gut zum Wäschetrocknen nutzen kann. Der zusätzliche Zeltboden Footprint ist nicht zwingend notwendig, wird der Dauerhaltbarkeit des leichten Zeltmaterials aber sicher guttun.

Das Zelt macht einen rundum hochwertigen und durchdachten Eindruck. Dafür ist aber auch eine nicht unerhebliche Investition nötig: Das Zelt ist ab 450, der Footprint ab 70 Euro erhältlich. Es gibt auch Zwei- und Drei-Personen-Ausführungen des Copper Spur, falls man mehr als eine Person unterbringen oder schlicht mehr Platz im Zelt haben möchte.

Infos: www.bigagnes.com

 

 

Ausprobiert: XLayer Powerbank Solar Wireless 10.000

Ohne Smartphone und Navi ist heute kaum noch jemand unterwegs. Da stellt sich die Frage nach der Stromversorgung auf der Tour, denn Steckdosen sind nicht immer in Reichweite. Powerbanks sind eine praktische Hilfe, damit der Bildschirm nicht plötzlich dunkel wird. Noch praktischer, wenn sie mit einem integrierten Solarpanel das Sonnenlicht nutzen, um sich zumindest teilweise wieder aufzuladen.

Die XLayer Solar-Powerbank bietet 10.000 Milliampère (mAh) Kapazität. Damit lassen sich viele Smartphones mehr als zwei Mal komplett aufladen. Bei dem Xlayer funktioniert das auch kabellos per Induktion mit kompatiblen Geräten. Ansonsten werden Geräte über USB oder Mini-USB angeschlossen, aufgeladen wird es über ein mitgeliefertes USB-C-Kabel. Vier kleine LEDs zeigen den Ladestand an.

Das Gerät ist stoß-, staub- und spritzwassergeschützt und macht einen soliden Eindruck. Das Aufladen der Powerbank per Dynamo-Ladegerät funktionierte wie gewünscht, ebenso wie das Aufladen von Geräten. Von dem Solarpanel darf man sich nicht zu viel versprechen. Es ist zu klein, um einen großen Beitrag an Sonnenenergie beizusteuern. Bis zu 250 mAh liefert es unter idealen Bedingungen, damit wären 40 Sonnenstunden nötig, um die Powerbank komplett aufzuladen. Aber dennoch kann das Panel ein paar Prozent liefern, was im Fall der Fälle noch einen Notruf ermöglichen kann, bevor der Akku völlig leer ist. Man tut also gut daran, das Solarpanel möglichst häufig der Sonne auszusetzen. Während der Fahrt bietet sich dazu viel Gelegenheit. Leider ist es nicht so einfach, das Gerät sicher unterzubringen. Es wird mit einem Karabinerhaken ausgeliefert, der an einer Öse befestigt wird. So kann man die Powerbank gut an einen Rucksack hängen, am Fahrrad muss es aber besser fixiert werden. Kartenfächer von Lenkertaschen eignen sich dafür zum Beispiel. Oder man sichert es mit einem Spanngurt auf den hinteren Gepäcktaschen.

Sinnvolles Detail ist die integrierte Taschenlampe. Das macht die Mitnahme einer weiteren Taschenlampe überflüssig und spart so etwas Gepäck und Gewicht ein.

Die 265 Gramm wiegende Powerbank mit dem Format 150 x 77 x 22 mm ist im Handel erhältlich für 34,95 Euro.

Info: www.xlayer.de

 

Wohnwagen fürs Fahrrad

Widepath Camper. Einen Wohnwagen fürs Fahrrad? Gibt‘s nicht? Gibt’s doch! Widepath bietet den Bicycle Camper an, der für den Transport kompakt zusammengeschoben wird und ausgezogen Platz für ein Bett für zwei Personen oder eine Sitzecke bietet. Das Gewicht von etwa 90 Kilogramm macht ihn vor allem für Touren mit dem Elektrofahrrad im Flachland interessant. Beladen kommt sicher noch das ein oder andere Kilo hinzu, daher sollte vorher mit dem Fahrradhersteller geklärt werden, ob das Rad für den Hänger geeignet ist. Die Preise starten bei 3.999 Euro für die Basisversion. Es sind mehrere Ausstattungspakete erhältlich.

Wer den Wohnwagen ausprobieren und das mit einem Urlaub verbinden möchte, kann ihn für einige Nächte inklusive Fahrrad mieten: Mehrere Gemeinden am Fluss Berkel haben das Angebot Berkel.Bed-Box ins Leben gerufen. Bis Ende September kann man das Angebot noch in Anspruch nehmen. Infos zur Reise auf http://dieberkel.eu/berkel-bed-box/, zum Wohnwagen auf https://widepathcamper.com.  

 

Klimatisierte kleine Passagiere

Croozer. Auch Kinder im Anhänger können im Sommer ins Schwitzen geraten, schließlich wird der Rücken nur sparsam belüftet. Croozer stattet die Sitze im Kinderanhänger Kid Vaaya und den Babysitz für Kinder im Alter von einem bis neun Monaten deshalb mit einer Sitzauflage aus Climatex aus. Die Anordnung von Natur- und Kunstfasern soll eine Kapillarwirkung entfalten, die den Schweiß abtransportiert und die Sitzfläche sowie den Kinderrücken weitgehend trocken hält. Im Winter dagegen soll das Material wärmen. Es soll zu 100 Prozent recyclingfähig sein, da die Materialien sortenrein zu trennen sind. Der Babysitz kostet 95 Euro, die Kinderanhänger sind ab 1050 Euro im Fachhandel erhältlich.

Info: www.croozer.com

 

Adaptiert

BBB Cycling. Beim Bikepacking ist das Fahrrad selbst der Gepäckträger – alles wird am Rahmen, Lenker oder Sattelstütze befestigt. Um den Platz am Rad effektiv auszunutzen, bietet BBB mehrere praktische Komponenten an. Mit dem Adaptrail (19,95 Euro) lässt sich zum Beispiel die Position des Flaschenhalters verändern, um mehr Platz für Rahmentaschen oder anderes Gepäck zu schaffen. Der Dual Mount (34,95 Euro) bietet die Möglichkeit, zwei Trinkflaschen an der Gabel unterzubringen, mit dem Haulermount (17,95 Euro) kann mittels Klettriemen ein oder mehrere Flaschenhalter am Rahmen befestigt werden. Erhältlich im Fachhandel.

Infos: https://bbbcycling.com/de_de/

 

Leichter Zusatzstauraum

Ortlieb. Das Ortlieb Fork Pack bietet über vier Liter zusätzlichen Stauraum in Gabeltaschen. Der Adapter kann sowohl an Gabeln mit Montageösen als auch an solchen ohne montiert werden, solange die Rohrdurchmesser konstant bleiben. Inklusive Adapter soll das Set unter 300 Gramm wiegen. Zu haben für 49,95 Euro im Fachhandel.

Info: www.ortlieb.com

 

Preiswert gepackt

Zéfal. Taschen fürs Bikepacking gibt es mittlerweile in großer Auswahl. Häufig sind dafür hohe Preise fällig – Zéfal verspricht, dass es auch günstiger geht. Der Hersteller bietet wasserdichte Rahmentaschen in drei Größen und eine ebenfalls wasserdichte Sattelstützentasche an. Die Rahmentaschen bieten zwischen 2,2 und 4,2 Liter Fassungsvermögen und kosten zwischen 29,95 und 39,95 Euro. Die Satteltasche bringt bis zu fünf Liter Gepäck unter und kostet 54,95 Euro.

Info: www.zefal.com

 

Multitalent

Camelbak. Eigentlich als Lösung für den Alltag gedacht, ist die Camelbak-Flasche Multibev auch eine gute Reisebegleiterin. Die isolierte Flasche hält Getränke warm oder kalt. Der untere Teil der Flasche ist ein abschraubbarer Trinkbecher, auf dem ein mitgelieferter Silikondeckel angebracht werden kann – wie bei einem Coffee-to-go-Becher, nur eben wiederverwendbar. Der Deckel kann wiederum in einem Schraubfach im Flaschendeckel verstaut werden. So verschüttet man auf dem Campingplatz nicht so leicht das Getränk. Die Flasche besteht aus Edelstahl und ist pulverbeschichtet, der Flaschenboden hat eine rutschfeste Silikonbeschichtung. Es gibt sie in mehreren Farben in den Größen 500 Milliliter (49,99 Euro) und 650 Milliliter (54,99 Euro). Für Flaschenhalter ist sie aber nicht gemacht - daher muss sie in der Packtasche verstaut werden.

Info: www.camelbak.com

 

Sitzgelegenheit

Helinox. Wer den ganzen Tag im Sattel verbracht hat, ist froh, wenn abends eine bequeme Sitzgelegenheit auf dem Campingplatz zur Verfügung steht. Auf dem Boden sitzend den Campingkocher zu bedienen und das Essen zu sich zu nehmen, finden viele nicht sehr komfortabel. Helinox bietet mit verschiedenen Faltstühlen leicht transportable Lösungen. Das leichteste Modell, der Chair Zero, wiegt 510 Gramm und ist verpackt nicht länger als 35 Zentimeter. Trotzdem ist er bis 120 Kilogramm belastbar. Er kostet 119,95 Euro und ist in drei Farben erhältlich. Neu ist die High Back-Version mit einer höheren Rückenlehne. Er wiegt 690 Gramm und hat ein Packmaß von 40 Zentimetern, bei einem Preis von 170 Euro. Erhältlich im Outdoorhandel.

Infos: https://helinox.eu

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Wo kann ich mein Fahrrad codieren lassen?

    Hier im Kreis Heinsberg gibt es keine Codiermöglichkeit.
    Aber an der Fahrradstation in Mönchengladbach am Hauptbahnhof, können Sie codieren lassen.
     

    https://radstation-moenchengladbach.de/startseite
     

    Weitere Möglichkeiten finden Sie hier

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