Wohin mit dem Rad beim Einkaufen? ADFC prüft Fahrradständer in Erkelenz
Rad abschließen, einkaufen, weiterfahren: So einfach sollte es sein. In Erkelenz scheitert es oft schon am Fahrradständer. Unsere Aktiven haben im Juni und Juli Märkte und Arztpraxen unter die Lupe genommen,

und dabei gute Beispiele gefunden, aber auch zugestellte, versteckte oder gar keine Abstellplätze.
Was wir vorgefunden haben
- An vielen Märkten gab es gar keine Fahrradständer.
- Andere Anlagen waren versteckt, vernachlässigt oder mit Warenauslagen zugestellt.
- An manchen Standorten konkurrierten Fahrräder und Autos um knappe Flächen.
Es gibt aber auch gute Beispiele mit großzügigen Anlagen und viel Platz.
Was einen guten Fahrradständer ausmacht
Wer mit dem Rad einkauft oder zum Arzt fährt, braucht einen sicheren Platz dafür. Aus unserer Sicht gehört dazu:
- Ein fest verankerter Bügel, an dem man den Rahmen anschließen kann
- Genug Abstand zwischen den Rädern
- Platz für größere Räder und Lastenräder
- Am besten mit Überdachung und Beleuchtung
Wie es weitergeht
Nach der Bestandsaufnahme haben wir die Märkte und Praxen besucht, die Mängel erklärt und Verbesserungen vorgeschlagen. Die Marktleitungen waren meist offen für das Thema, verwiesen aber häufig auf ihre Zentralen oder Vermieter. Diese haben wir daraufhin angeschrieben.
Einige haben positiv reagiert, blieben aber unverbindlich. Andere haben gar nicht geantwortet. Deshalb bleiben wir dran, bis man in Erkelenz beim Einkauf und Arztbesuch sein Rad überall gut und sicher abstellen kann.
Ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven, die dieses Projekt begleitet haben!


